Drei Fragen an … Megaloh

Hast Du Dir jemals denken können, zu Mozart zu rappen?

Ich finde es generell spannend, Orchestermusik mit Rap-Rhythmen zu kombinieren und einen neuen Kontext zu schaffen. Mozart ist da natürlich ein Muss, habe ich aber bisher noch nicht gemacht. Vivaldi habe ich schon mal berappt, das hat Spaß gemacht.

Siehst du Parallelen zwischen den Fragen, die das Requiem aufwirft und den Themen in Deiner Musik?

Themen wie Vergänglichkeit, Glaube, Zweifel, aber auch Zorn und Überwindung sind aus meiner Sicht allgegenwärtig und spielen auch in meinen Texten eine große Rolle.

Was möchtest Du bei Deiner Arbeit mit Jugendlichen weitergeben?

Rapmusik bietet eine Möglichkeit, seine Gefühle auszudrücken und funktioniert dabei quasi als ein Ventil. Ich denke, sie hat somit – richtig angewendet – einen hohen therapeutischen Wert. Gleichzeitig wird man zum Schöpfer beim Kreieren eines Textes oder eines Liedes, was ein sehr begeisterndes Gefühl sein kann. Gerade als Jugendlicher weiss man oft nicht, wohin mit seinen Gedanken und Gefühlen – da bietet Rap eine sehr gute Möglichkeit, sich Luft zu machen und sich Gehör zu verschaffen.

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