Drei Fragen an … Barbara El-Arabi-Dietz und Benjamin Kuß


 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, bei Speak! mitzumachen?

Von der Idee, dass unsere gut 50 Achtklässler einmal gemeinsam mit einem professionellen Orchester, Chor und Band auf der Philharmoniebühne stehen würden, waren wir sehr fasziniert. Auf der anderen Seite hatten wir aber auch gehörigen Respekt. Wir sahen es als spannende pädagogische Herausforderung an, den Schülern ein so komplexes und für 15-jährige nicht unbedingt direkt zugängliches Werk nahezubringen.

 

Was war für Sie die Besonderheit an diesem Projekt?

Wir hatten immer das Gefühl, dass die Schüler mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen Ernst genommen werden und im Zentrum von SPEAK! stehen. Durch die fünf intensiven Projekttage mit Schauspielern, Gesangsdozenten, Songwritern und Rapkünstlern und vor allem die enge und zeitintensive Zusammenarbeit mit Alexander und Miki wurden sie dann langfristig und auf sehr behutsame Weise auf ihren Bühnenauftritt vorbereitet. So war es möglich, die Schüler auf ganz unterschiedlichen Kanälen anzusprechen und für Mozarts Musik zu gewinnen.

 

Was haben die Schüler durch das Projekt an neuen Erfahrungen gesammelt und „dazugelernt“?

Innerhalb des Projekts gelang es den Jugendlichen eine eigene musikalische Sprache zu finden und die Themen aus Mozarts Requiem in ihre Lebens- und Erfahrungswelt zu übersetzen. Wir waren davon beeindruckt, wie tiefgründig die entstandenen Texte sind. Gerade Schüler, die im Unterricht eher unscheinbar wirkten, fanden offensichtlich durch SPEAK! eine kreative Ausdrucksmöglichkeit und traten selbstbewusster in Erscheinung. Wir denken, dass die Schüler durch das Projekt einzigartige Erfahrungen gemacht haben. Durch die vielfältige Begegnung mit Mozarts Musik und der Zusammenarbeit mit Orchester und Chor haben sie einen sehr facettenreichen Zugang zu klassischer Musik und Rapmusik gewonnen. Ich denke, dass sie durch die eigene Performance den Leistungen von professionellen Musikern mit sehr viel Wertschätzung begegnen werden, da sie wissen, wie viel Arbeit und Engagement hinter einer Aufführung steckt.

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